Ein Grossteil der Schweizer KMU hat in irgendeiner Form mit Fremdwährungen zu tun. Die meisten betroffenen Unternehmer sind sich des Einflusses von Währungsschwankungen bewusst. Häufig weniger Beachtung findet der Umstand, dass Banken beim Währungen tauschen kräftig verdienen.

Das erstaunt nicht, da die Margen beim Fremdwährungshandel nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Spesen werden im Wechselkurs eingebaut. Das heisst, dass der Kaufpreis eines Euros bei der Bank einfach etwas höher ist, als sein Marktwert.

Vergleich zwischen den Banken

Die untenstehende Grafik zeigt den aktuellen Vergleich der Konditionen im Währungsgeschäft in der Schweiz.

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Im Quervergleich fällt auf, dass die Margen je nach Anbieter unterschiedlich sind. Was auf den ersten Blick nach wenig tönt, macht für das einzelne KMU einen grossen Unterschied. Stellen Sie sich vor, Sie können durch die Wahl des richtigen Finanzpartners 1% einer Kreditorenrechnung einsparen. Das kann richtig ins Geld gehen!

Wie berechnet man die Marge der Bank?

Das folgende Beispiel zeigt diesen Vorgang exemplarisch auf (Basis: Kurstabelle einer führenden Schweizer Bank vom 7.12.2016):

berechnung

Fallbeispiel: Die Firma Müller AG hat am Monatsende Lieferanten-Rechnungen in Euro zu begleichen. Dazu kauft sie EUR 40’000 von ihrer Hausbank.

  1. Die Euros werden zum Kurs von CHF 1.1001 pro EUR abgerechnet (Verkauf), die Bank belastet dem CHF Kontokorrent der Müller AG CHF 44’004.
  2. Die Bank kauft die EUR 40’000 direkt auf dem Devisenmarkt und zwar zum Mittelkurs von 1.0836 (dies entspricht CHF 43’344)
  3. Die Bank realisiert einen Gewinn von CHF 660 (oder eine Marge von rund 1.5%)

Wie in jedem Geschäft muss auch die Dienstleistung des Währungstausches entschädigt werden – ob ein Preis von 1.5% gerechtfertigt ist, bleibt jedoch fragwürdig.

Dank Digitalisierung gibt es günstigere Alternativen für KMU

Auch in der Bankenwelt schreitet die Digitalisierung voran. Das bringt innovative und hocheffiziente Unternehmen hervor, welche spezialisierte Dienstleistungen einfacher, effizienter und vor allem auch günstiger erbringen als Banken.

Im Fremdwährungsgeschäft gibt es solche Angebote – Schweizer KMU können mit dem richtigen Partner von erheblich besseren Konditionen profitieren.

Zum Beispiel beträgt die Marge beim Währungstausch bei AMNIS Treasury Services AG zwischen 0.2% und 0.4% – dabei entstehen keinerlei weitere Kosten. Darüber hinaus bieten Firmen wie AMNIS verschiedene interessante Automatisierungsmöglichkeiten, Handel übers Internet und vor allem absolute Preistransparenz.

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1 Kommentar

  • […] Wichtig dabei ist zu beachten, dass es sich in der Darstellung um Interbankenkurse handelt. Wir empfehlen daher, die in Ihrem Unternehmen anfallenden Kosten für Devisengeschäfte zusätzlich zu berücksichtigen. Abhängig vom Volumen befinden sich diese Kosten bei KMU zwischen 0.40% und 1.5% (Konditionen Devisengeschäfte) […]

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